Micron Document
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Hergé
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Georges Prosper Remicite-ref-1[1]cite-ref-2[2] alias HergĂ© (Aussprache [ɛʁˈʒe]; * 22. Mai 1907 in Etterbeek bei BrĂŒssel; † 3. MĂ€rz 1983 in Woluwe-Saint-Lambert bei BrĂŒssel) war ein belgischer Comiczeichner. Sein Pseudonym ergibt sich aus seinen französisch ausgesprochenen und umgedrehten Initialen RG. HergĂ©s bekanntestes und umfangreichstes Werk sind die Abenteuer von Tim und Struppi, die er von 1929 bis zu seinem Tod schrieb und zeichnete. Andere Serien, die HergĂ© zeichnete und textete, sind Stups und Steppke, Paul und Virginia und Jo, Jette und Jocko. Mit seinem Werk beeinflusste er die Comic-Kultur in Europa erheblich.

Contents

‱ Leben
‱ Krisen
‱ Letzte Jahre
‱ Zeichenstil
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Leben

Kindheit und Jugend

Georges Remi wurde als Sohn von Alexis und Elisabeth Remi am 22. Mai 1907 geboren und wuchs in einem stark konservativ und katholisch geprĂ€gten Milieu auf. Seine ersten vier Schuljahre fielen in die Zeit des Ersten Weltkriegs, in dessen Verlauf BrĂŒssel von den Deutschen besetzt wurde. Georges, dessen Vorliebe fĂŒr das Zeichnen sich bereits frĂŒh zu entwickeln begann, portrĂ€tierte schon in der Grundschule auf den RĂ€ndern seiner SchulbĂŒcher deutsche Soldaten. Er war ein ausgezeichneter SchĂŒler.cite-ref-peeters-3-0[3]

Im Jahr 1920 wechselte Georges auf Wunsch des katholischen Arbeitgebers seines Vaters an die katholische Schule „Saint-Boniface“, wo jeder Tag mit einer Messe begonnen wurde und die Lehrerschaft vollstĂ€ndig aus Priestern bestand.cite-ref-peeters-3-1[3] FĂŒr Georges Remi begann damit der Eintritt in ein katholisches Milieu, das fĂŒr seine weitere Entwicklung enorme Bedeutung gewinnen sollte. Dieser Einfluss intensivierte sich noch, als er kurz darauf auch der Association des Scouts Baden-Powell de Belgique, einem katholischen Pfadfinderbund, beitrat, der ihm die Möglichkeit eröffnete, in verschiedenen Sommerlagern viele europĂ€ische LĂ€nder zu bereisen. Auch seine Arbeit als Comiczeichner war spĂ€ter stark von der Ethik der Pfadfinderbewegung und seinen frĂŒhen Reiseerlebnissen geprĂ€gt.

HergĂ© sagte im Nachhinein ĂŒber seine Kindheit: „Sie [
] war gĂ€nzlich unbedeutend und in keiner Weise ein poetisch verklĂ€rtes Paradies“.cite-ref-sadoul-4-0[4]

Arbeit als Comiczeichner

1921 veröffentlichte HergĂ© in der Zeitschrift jamais assez seine erste Zeichnung. Im Februar 1924 veröffentlichte er seinen noch mit Untertiteln versehenen Comic Die Abenteuer von Totor im Pfadfindermagazin Le Boy-Scout Belge. FĂŒr Le Boy-Scout Belge fertigte HergĂ© noch diverse andere Zeichnungen. Hiermit begann sein Aufstieg als Zeichner innerhalb des katholischen und konservativen Lagers. Georges wurde Mitglied des Mouvement d’Action catholique und trat der Association catholique de la Jeunesse belge (A.C.J.B.) bei. Er kam damit in Kontakt mit katholischen Jugendorganisationen, die sich gerade im Laufe der 1920er und 1930er Jahre immer weiter radikalisierten.cite-ref-5[5] Georges machte hier die Bekanntschaft von Personen wie LĂ©on Degrelle und Raymond De Becker, die spĂ€ter bereitwillig mit den deutschen Besatzern kollaborierten. Die Bekanntschaft ging sogar so weit, dass HergĂ© sich bereit erklĂ€rte, BĂŒcher Degrelles (Histoire de la guerre scolaire, 1932) und De Beckers (Le Christ, roi des affaires, 1930 und Pour un ordre nouveau, 1932) zu illustrieren.

Nach dem Realschulabschluss 1925 arbeitete er bei der katholischen Zeitung Le XXe SiĂšcle (oder Le VingtiĂšme SiĂšcle), wo er sich zunĂ€chst aber mit einer einfachen Verwaltungsstelle beim Abonnementservice begnĂŒgen musste. Le XXe SiĂšcle war eine in den klerikalen und konservativen Kreisen der Großregion BrĂŒssel vielgelesene Zeitung, die unter der FĂŒhrung von Pater Norbert Wallez eine radikale Wandlung erlebte.cite-ref-assouline-6-0[6] Wie sehr Wallez’ Persönlichkeit sich in der politischen Ausrichtung des XXe SiĂšcle niederschlug, belegt folgendes Zitat:

„Man ist hier nicht nur Juden, Kommunisten und Freimaurern gegenĂŒber feindlich eingestellt, das versteht sich von selbst. [
] die Zeitung vertritt eine Denkweise, die allem kritisch gegenĂŒbersteht, was mit Politik, Geld, [
] und generell mit ModernitĂ€t in Zusammenhang steht.“cite-ref-assouline-6-1[6]

Nachdem er 1927 seinen MilitĂ€rdienst absolviert hatte, wurde HergĂ© 1928 die Verantwortung fĂŒr die Kinderbeilage Le Petit VingtiĂšme von Le XXe SiĂšcle ĂŒbertragen. Er begann, Geschichten im Le Petit VingtiĂšme zu illustrieren, was ihm erste Anerkennung im Verlag brachte, ihn aber nicht zufriedenstellte. Er beschloss, im Stil der amerikanischen Comicstrips mit Sprechblasen eine eigene Geschichte zu zeichnen. So erschien vom 10. Januar 1929 bis zum 8. Mai 1930 im Le Petit VingtiĂšme das erste Tim-und-Struppi-Abenteuer namens Tim im Lande der Sowjets auf direkten Wunsch des antibolschewistischen Wallez. HergĂ©s Hauptquelle stellte das Buch Moscou sans voiles (dt. Moskau ohne Schleier) von Joseph Douillet dar, in dem der Autor ein stark antikommunistisch verzerrtes Bild zeichnete, das sich auf HergĂ©s Comic ĂŒbertrug. Der Kritiker Michael Farr meinte hierzu: „Eine seiner [gemeint ist der Comic] grĂ¶ĂŸten SchwĂ€chen liegt in der starken AbhĂ€ngigkeit von Douillets geradezu absurd tendenziösem Buch, das im Grunde genommen HergĂ©s einzige Quelle darstellte.“cite-ref-farr-7-0[7] Tim im Lande der Sowjets zeigt dennoch auch einige Passagen, die aus heutiger Sicht ein nicht ĂŒbertriebenes Bild der Zeit des Stalinismus zeichnen.

Ab Januar 1930 veröffentlichte HergĂ© mit Stups und Steppke (original Quick et Flupke) den ersten Comic einer weiteren Reihe, die die Abenteuer zweier Straßenjungen aus BrĂŒssel schildert. Viele Jahre produzierte er diese vergleichsweise erfolglosen Einseiter parallel zu den langen Geschichten mit Tim und Struppi. Deren zweites Abenteuer, Tim im Kongo, gilt heute als ebenso umstritten wie der Erstling Tim im Lande der Sowjets. War es bei jenem die strikte Verteufelung des Bolschewismus, so ist es hier der Kolonialismus, der bis heute ein schlechtes Licht auf das Album wirft. Wieder hatte Norbert Wallez großen Einfluss auf das Werk; er hatte HergĂ© davon abgehalten, Tim wie geplant in seinem zweiten Auftritt direkt nach Amerika reisen zu lassen. Auf Wallez’ ausdrĂŒcklichen Wunsch hin begaben sich Tim und Struppi stattdessen also zunĂ€chst in den Kongo, um bei den jugendlichen Lesern des Petit VingtiĂšme Begeisterung fĂŒr die belgische vocation coloniale und fĂŒr die katholische Missionierung des Kongo zu wecken.cite-ref-assouline-6-2[6] Vor dem Hintergrund der Ausbeutung des Kongo und der besonders unter der Herrschaft Leopold II. begangenen KongogrĂ€uel erscheinen die sehr prokolonialistischen Darstellungen innerhalb des Albums als zumindest naiv, wenn nicht gar als offen rassistisch. Kritik an der belgischen Herrschaft wird nicht einmal in AnsĂ€tzen geĂŒbt.

1932 heiratete Hergé Germaine Kieckens, die SekretÀrin von Norbert Wallez, dem Direktor von Le XXe SiÚcle. Die Ehe blieb kinderlos und wurde 1975 geschieden.

Einen Umbruch brachte das fĂŒnfte Tim-und-Struppi-Abenteuer Der Blaue Lotos. HergĂ© hatte am Schluss des vorherigen Abenteuers erwĂ€hnt, dass Tim nach China reisen wĂŒrde. Pater Gosset, der Kaplan der chinesischen Studenten an der Katholischen UniversitĂ€t Löwen, schrieb daraufhin an HergĂ© und bat ihn, bei jenem Unterfangen vorsichtig vorzugehen. So kam es im FrĂŒhjahr 1934 zu einem Treffen zwischen HergĂ© und Gosset, der ihn zudem mit Zhang Chongren (bekannt als Tschang Tschong-jen) bekannt machte, einem jungen Bildhauerstudenten an der BrĂŒsseler AcadĂ©mie des Beaux-Arts. Die beiden jungen KĂŒnstler wurden rasch Freunde; Tschang fĂŒhrte HergĂ© in chinesische Geschichte, Kultur und Kunst ein. Beeinflusst durch diese Erfahrungen wollte HergĂ© fremde Kulturen und SchauplĂ€tze fortan so exakt wie möglich beschreiben. Als Zeichen der Dankbarkeit fĂŒgte er zudem einen erfundenen Tschang Tschong-jen in Der Blaue Lotos ein, einen jungen Chinesen, der auf Tim trifft sowie sein Freund wird.

Eine andere Auswirkung seiner Freundschaft mit Tschang war, dass HergĂ© den Kolonialismus kritischer zu betrachten begann, hier speziell die Interessen des japanischen Reiches in China. Der blaue Lotos hat als Folge eine deutlich antiimperialistische Botschaft und stand damit im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung im Westen, die den Japanern wohlmeinend gegenĂŒberstand. Von verschiedener Seite gab es nach dem Erscheinen scharfe Kritik; japanische Diplomaten protestierten sogar beim belgischen Außenministerium.

Tschang beendete sein Studium in BrĂŒssel und kehrte nach China zurĂŒck. Der Kontakt brach bei der Eroberung Chinas durch die Japaner ab und konnte erst mehr als vierzig Jahre spĂ€ter wieder aufgenommen werden.

1935 zeichnete der KĂŒnstler fĂŒr die französische Wochenzeitschrift Coeurs vaillants die ersten Seiten der Serie „Jo, Jette und Jocko“ (Jo, Zette et Jocko) um zwei Geschwister und ihren Schimpansen. Die Serie ist die einzige, die nicht auf HergĂ©s Initiative entstand. Die Zeitungsredaktion habe als Kontrast zur Figur Tim eine Geschichte mit einem Kind gefordert, „das einen Vater hat, der arbeiten geht, und das eine Mutter, eine Schwester und ein Haustier hat“.cite-ref-8[8] Davon erschienen im Laufe der Zeit drei Abenteuer in fĂŒnf BĂ€nden, von denen vor allem das letzte, Das Tal der Kobras, als den Tim-und-Struppi-Abenteuern qualitativ ebenbĂŒrtig betrachtet wird. 1939 begonnen, konnte es erst 1954 fertiggestellt werden.

Zweiter Weltkrieg

1939 wurde Hergé von Song Meiling, der Frau Chiang Kai-shek's, in die Republik China eingeladen, weil er in Der blaue Lotos zugunsten des chinesischen Volkes Stellung bezogen hatte; der einsetzende Krieg verhinderte die Reise jedoch. Im gleichen Jahr wurde er in die belgische Armee einberufen und die Arbeit am neuesten Abenteuer Im Reiche des Schwarzen Goldes dadurch unterbrochen. Nach der Besetzung Belgiens durch die deutschen Truppen 1940 wurde er aus der Armee entlassen.

Le Petit VingtiĂšme, in dem Tims Abenteuer bisher veröffentlicht worden waren, wurde von den Besatzern eingestellt. HergĂ© akzeptierte daraufhin ein Angebot des Le Soir, BrĂŒssels fĂŒhrender französischsprachiger Zeitung, inzwischen von seinem alten Freund Raymond De Becker als Chefredakteur gefĂŒhrt, einen neuen Tim-und-Struppi-Comic zu produzieren. Der deutsche Chef der MilitĂ€rverwaltung, Alexander von Falkenhausen, bemĂŒhte sich, Le Soir als fĂŒhrende Zeitung Belgiens fĂŒr die eigenen Zwecke einzusetzen, und brachte sie unter deutsche Kontrolle.cite-ref-peeters-3-2[3] So kam es, dass die Zeitung damals als Sprachrohr der Nazi-Besatzungstruppen fungierte. Ungeachtet dessen folgte HergĂ© De Becker und akzeptierte damit die Arbeit in einer Zeitung, die mittelbar durch die deutsche Propagandaabteilung gesteuert wurde.cite-ref-peeters-3-3[3] Dies machte Kompromisse erforderlich, Im Reiche des Schwarzen Goldes musste wegen der anti-faschistischen Grundaussage der Geschichte zunĂ€chst unvollendet bleiben. So begann HergĂ© die Arbeit an Die Krabbe mit den goldenen Scheren, das erste von sechs Alben, die er wĂ€hrend des Krieges herausgab. Es wurde als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitschrift Le Soir Jeunesse ab Oktober 1940 vorveröffentlicht und enthielt den ersten Auftritt des KapitĂ€n Haddock.

WĂ€hrend des Krieges ergaben sich zwei wesentliche Änderungen in der Arbeitsweise von HergĂ©. Wegen des Papiermangels wurden nicht mehr zwei Seiten pro Woche produziert wie beim Le Petit VingtiĂšme, sondern tĂ€glich ein drei bis vier Bilder umfassender Bildstreifen. Um unter diesen Voraussetzungen dennoch Spannung erzeugen zu können, integrierte HergĂ© mehr Gags und mehr Action in die Geschichten. Auch konnte er aufgrund der politischen Lage nicht mehr auf aktuelle Ereignisse eingehen und wich daher auf eher fantastischen Stoff aus: eine Expedition zu einem Meteoriten (Der geheimnisvolle Stern), eine Schatzsuche (Das Geheimnis der Einhorn und Der Schatz Rackhams des Roten) sowie eine Geschichte um einen alten Inka-Fluch (Die sieben Kristallkugeln und Der Sonnentempel). In diesen Geschichten wurden die handelnden Personen mehr in den Vordergrund gerĂŒckt, und in Der Schatz Rackhams des Roten wurde mit Professor Bienlein eine neue wichtige Figur eingefĂŒhrt. Haddock, Bienlein und einige andere Figuren bildeten im Laufe der Alben eine Art Ersatzfamilie fĂŒr den immer als alleinstehend dargestellten Tim. Die Leserschaft reagierte ĂŒberwiegend positiv auf die VerĂ€nderungen, und die Buchausgaben dieser Geschichten gehören zu den beliebtesten der Serie.

Trotz seiner ZurĂŒckhaltung bezĂŒglich aktuellen Geschehens und relativ unpolitischer Geschichten, die HergĂ© wĂ€hrend der Besatzungszeit veröffentlichte, gelang es ihm nicht, völlig neutral zu bleiben. 1940 illustrierte HergĂ© das antijĂŒdische Buch Fables von Robert de Vroylande, wobei er sich stark an antisemitischen Karikaturen aus demselben Zeitraum orientierte.cite-ref-peeters-3-4[3] Der geheimnisvolle Stern enthĂ€lt des Weiteren einen Wettlauf zwischen zwei Expeditionen, der zum Zweikampf zwischen Europa und Amerika wird; auch dies wird heute negativ rezipiert.cite-ref-peeters-3-5[3] Der skrupellose US-amerikanische Bankier, der die Expedition des amerikanischen Forscherteams finanziert, trĂ€gt in der Ursprungsfassung des Comics mit Blumenstein einen jĂŒdischen Namen. In der heutigen ĂŒberarbeiteten Fassung des Albums fĂ€hrt das gegnerische Forscherteam unter der Flagge eines Phantasiestaates, der Bankier wurde in Bohlwinkel umbenanntcite-ref-assouline-6-3[6]; dennoch erinnert vor allem die Darstellung von Bohlwinkels Physiognomie an antisemitische Karikaturen.

1943 traf HergĂ© E. P. Jacobs und stellte ihn als Hilfe bei der Überarbeitung Ă€lterer Geschichten an. Jacobs’ wichtigste Arbeit an der Serie waren seine Zeichnungen der KostĂŒme und der HintergrĂŒnde in der Buchausgabe König Ottokars Zepter. Er zeichnete unter anderem das Titelbild zum Sonnentempel und arbeitete auch an Die sieben Kristallkugeln mit.

Nachkriegszeit

Die Besetzung BrĂŒssels endete am 3. September 1944. Die Veröffentlichung von Tims Abenteuern wurde gegen Ende von Die sieben Kristallkugeln unterbrochen, weil die Alliierten Le Soir schlossen. In den folgenden Jahren sah sich HergĂ© mit VorwĂŒrfen konfrontiert, die ihn als Nazi-Sympathisanten darstellten. Er wurde von verschiedenen Gruppen insgesamt viermal inhaftiert. Trotz seiner Mitarbeit an der von den Besatzern kontrollierten Zeitung Le Soir wurde er jedoch letztlich nicht verurteilt. TatsĂ€chlich findet man in den vor dem Krieg produzierten Geschichten mehrere kritische Äußerungen ĂŒber den Faschismus (so etwa in König Ottokars Zepter). Wie andere frĂŒhere Angestellte der von den Nationalsozialisten kontrollierten Presse fand auch HergĂ© zunĂ€chst keine neue Anstellung, die nĂ€chsten zwei Jahre arbeitete er daher zusammen mit Jacobs und der neuen Assistentin Alice Devos an Kolorierungen der bisherigen Alben.

1946 wurde HergĂ© von Raymond Leblanc, dem Verlagschef von Le Lombard angestellt. Der Publizist und RĂ©sistance-KĂ€mpfer startete das Magazin Tintin, dessen erste Ausgabe am 26. September desselben Jahres erschien. Die Zeitung, die im Wochentakt erschien, enthielt anfangs in jeder Ausgabe unter anderem zwei Seiten der Tim und Struppi-Abenteuer. Erst jetzt wurde der Abschluss von Die sieben Kristallkugeln veröffentlicht. Tintin startete gut und erreichte rasch eine Auflage von ĂŒber 100.000 Exemplaren.

Tim und Struppi war stets ohne Nennung von Edgar Pierre Jacobs oder den anderen Assistenten mit „von HergĂ©â€œ signiert worden. Als Jacobs’ Anteil an den Arbeiten zunahm, verlangte er jedoch eine Nennung als Koautor, was HergĂ© ablehnte. So endete schließlich die Zusammenarbeit; Jacobs produzierte von nun an seinen eigenen Comic fĂŒr Tintin, die erfolgreiche Serie Blake und Mortimer.

Krisen

Die Arbeit am Tintin-Magazin beanspruchte Hergé sehr. 1949, wÀhrend der Arbeiten an der neuen Version von Im Reiche des Schwarzen Goldes (die erste Version war unter dem Einfluss des Zweiten Weltkrieges nie fertiggestellt worden), erlitt er einen Nervenzusammenbruch, der ihn zu vier Monaten Arbeitspause zwang. Ein zweiter Zusammenbruch folgte 1950.

Um HergĂ© zu entlasten, wurde am 6. April 1950 die Produktionsgesellschaft „Studios HergĂ©â€œ gegrĂŒndet, die verschiedene Assistenten beschĂ€ftigte. Die bedeutendsten KĂŒnstler des Studios waren Jacques Martin und Bob De Moor. Ihre Mitarbeit, vornehmlich das Zeichnen von Details und HintergrĂŒnden, erstreckte sich ĂŒber alle folgenden Geschichten. Mit Hilfe des Studios, zu dem nun auch Roger Leloup und Jo-El Azara stießen, schaffte es HergĂ©, zwischen 1954 und 1958 Der Fall Bienlein und Kohle an Bord zu veröffentlichen. Gerade Der Fall Bienlein wurde durchweg positiv aufgenommen.

Nach rund 25 Jahren kam es, ab etwa 1957/58, in HergĂ©s Ehe zu einer großen Krise. Er war in die damals 22-jĂ€hrige Zeichnerin und Koloristin Fanny Vlaminck (heute Fanny Rodwell) verliebt. HergĂ©s Vorschlag einer Ehe zu dritt hatte seine Frau Germaine abgelehnt.cite-ref-9[9] Zudem plagten ihn AlbtrĂ€ume von weißen FlĂ€chen, weshalb er einen Schweizer Psychoanalytiker konsultierte. Dieser riet ihm, die Arbeit an Tim und Struppi aufzugeben, doch stattdessen schrieb HergĂ© Tim in Tibet, sein wohl persönlichstes Album.

Von September 1958 bis November 1959 veröffentlicht, dreht sich Tim in Tibet um die Suche nach Tims Freund Tschang, mit dem er sich in Der blaue Lotos angefreundet hatte. Die Suche fĂŒhrt Tim in den Himalaya und erlaubt HergĂ© so, seine AlbtrĂ€ume kĂŒnstlerisch zu verarbeiten. Die sonst ĂŒbliche Vielfalt an Charakteren wurde ĂŒber weite Strecken auf ein Minimum reduziert: Tim, KapitĂ€n Haddock und der Sherpa Tharkey. HergĂ© bezeichnete dieses stark persönlich gefĂ€rbte Abenteuer spĂ€ter als seine Lieblingsgeschichte, deren Vollendung auch in seinem Leben den Beginn eines neuen Abschnitts begleitete. Er trennte sich von seiner Frau und konnte sich zudem von seinen AlbtrĂ€umen befreien. Die Ehe wurde erst 1975 geschieden. Am 20. Mai 1977 heiratete HergĂ© Fanny Vlaminck.

Letzte Jahre

Die letzten drei kompletten Abenteuer von Tim und Struppi wurden in wesentlich lĂ€ngeren AbstĂ€nden produziert: Die Juwelen der SĂ€ngerin im Jahr 1961, Flug 714 nach Sydney 1966 und Tim und die Picaros im Jahr 1975. In dieser Zeit eroberte die Serie auch andere Medien. Tim erlangte im französischsprachigen Europa eine große Bekanntheit und Beliebtheit als WerbetrĂ€ger. Der erste Realfilm, gedreht 1960, trug den Namen Tim und das Geheimnis um das Goldene Vlies; die Hauptrolle wurde wie auch 1964 im Film Tim und Struppi und die blauen Orangen von Jean-Pierre Talbot gespielt. 1969 wurde der erste abendfĂŒllende Zeichentrickfilm, Der Sonnentempel produziert.

Es gelang HergĂ©, den Kontakt zu Tschang Tschong-jen wiederherzustellen. Nach der Kulturrevolution hatte Tschang als Straßenkehrer gearbeitet, in den 1970er Jahren war er Leiter einer Kunstschule in Shanghai geworden. 1981 trafen sich HergĂ© und Tschang nach ĂŒber vierzig Jahren wieder. 1985 zog Tschang nach Paris um, wo er 1998 starb.

HergĂ© litt seit mehreren Jahren an AnĂ€mie (Blutarmut). Am 25. Februar 1983 wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, wo er spĂ€ter ins Koma fiel. Der Grund war eine Lungenfehlfunktion. Am 3. MĂ€rz 1983 gegen 22 Uhr starb HergĂ© im Alter von 75 Jahren trotz der intensiven Versorgung des UniversitĂ€tsklinikums Saint-Luc, das in der Umgebung von BrĂŒssel liegt.cite-ref-10[10] Er wurde am 8. MĂ€rz 1983, seinem Wunsch entsprechend, auf dem Friedhof Dieweg (CimetiĂšre du Dieweg) im BrĂŒsseler Stadtteil Uccle beerdigt, obwohl der Friedhof 1950 fĂŒr neue GrĂ€ber geschlossen worden war.cite-ref-11[11]

Posthume Veröffentlichungen

HergĂ© verfĂŒgte in seinem Testament, dass niemand nach ihm Tim und Struppi weiterfĂŒhren solle. So wurden auch die RohentwĂŒrfe fĂŒr sein unvollendetes Abenteuer Tim und die Alpha-Kunst 1986 nur als eine Serie von Skizzen und Notizen veröffentlicht. 1987 schloss seine Ehefrau Fanny die HergĂ©-Studios und grĂŒndete die HergĂ©-Stiftung. 1988 stellte auch das Magazin Tintin sein Erscheinen ein.

Die Hergé-Stiftung, die den Nachlass und die Rechte an den Comics verwaltet, verhinderte 2001, dass der Band Tim in Tibet in China unter dem Titel Tim und Struppi im chinesischen Tibet erscheint. Von der International Campaign for Tibet (ITC) wurde der Hergé-Stiftung deswegen im Mai 2006 der Light of Truth Award durch den Dalai Lama verliehen.cite-ref-12[12]

Stil und Inhalte

Inhalte und ErzÀhlweise

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Hauptartikel

:

Tim und Struppi

Die Comics der Tim und Struppi-Reihe sind hauptsĂ€chlich Abenteuer- und Detektivgeschichten, sie enthalten aber auch Fantasy- und Science-Fiction-Elemente. Die FĂ€lle des Helden etwa haben hĂ€ufig Mysteriöses an sich und spielen teilweise vor historischem Hintergrund. Oft ist die Handlung in entlegenen Regionen der Welt, so im Himalaya oder im Kongo, angesiedelt oder bezieht fremde Kulturen ein. WĂ€hrend der Hund Struppi einen typischen Sidekick darstellt, ĂŒbernimmt Tim, der Held der Serie, eine Detektivrolle. So sind etwa Sammeln von und Arbeit mit teilweise verschlĂŒsselten Indizien hĂ€ufig ein Hauptpfeiler der Handlung. Zudem sieht sich Tim oft mit Verbrechern wie beispielsweise Falschgeldbanden (so in Die schwarze Insel) oder SklavenhĂ€ndlern (Kohle an Bord) konfrontiert, deren AnfĂŒhrer in vielen FĂ€llen erst gegen Ende bekannt wird. Auf die Lösung des RĂ€tsels folgt in der Regel die abschließende und entscheidende Action-Szene.

Selten integriert HergĂ© in Anlehnung an das Fantasy-Genre auch ÜbernatĂŒrliches (so etwa in Die sieben Kristallkugeln). Einige Folgen können ob ihrer eindeutigen Aussage auch als politische Kommentare bezeichnet werden. WĂ€hrend frĂŒhe Episoden stark auf phantasievolle Handlungen bauen, gewinnen die spĂ€teren an Realismus; etwa ab Mitte der 1930er Jahre bemĂŒhte sich HergĂ© auch, die jeweilige Mode und Technik möglichst detailgetreu wiederzugeben.

Der Humor von Tim und Struppi grĂŒndet sich in großen Teilen auf visuelle Gags und Situationskomik, die an Slapstick-Filme gerade der 1920er Jahre erinnern; Figuren wie der schwerhörige Professor Bienlein, der cholerische KapitĂ€n Haddock oder die tollpatschigen Detektive Schulze und Schultze eröffnen hierfĂŒr zahlreiche Möglichkeiten. Auch Tim und Struppi selbst sind nicht davor gefeit, durch Missgeschicke fĂŒr Gags herzuhalten, sie stellen also keine „perfekten“ Helden dar.

HergĂ© arbeitet hauptsĂ€chlich mit zahlreichen und kleinen Panels; meist verwendet er vier auf drei Panels pro Seite, wobei das Layout aus jenem festen Schema oft ausbricht. So werden zum Beispiel einzelne Panels horizontal halbiert. Große Panels bilden die absolute Ausnahme, was ihren Effekt verstĂ€rkt. Allgemein prĂ€gt der Zeichner – in Einklang mit seinem Zeichenstil – eine sehr sachliche ErzĂ€hlweise. IntensitĂ€tsfördernde Effekte wie etwa ungewöhnliche Perspektiven entfallen ganz beziehungsweise zu weiten Teilen. DafĂŒr arbeitet HergĂ© mit typischen Comicelementen wie Lautmalerei, Comicsymbolen oder Bewegungslinien.

Zeichenstil

HergĂ© gilt als Schöpfer des Comicstils der Ligne claire. Seine Zeichnungen sind geprĂ€gt von klaren Konturen, die ohne Schraffuren oder Schattierungen auskommen. Die Kolorierung folgt dem und arbeitet ohne FarbverlĂ€ufe mit einfarbigen FlĂ€chen. Besonderes Merkmal ist zudem das AbstraktionsgefĂ€lle innerhalb der Zeichnungen: WĂ€hrend die Figuren, besonders die Mimik, stark vereinfacht werden, bemĂŒhte HergĂ© sich gerade ab der Mitte der 1930er Jahre um detailgetreue und realistische Darstellung der HintergrĂŒnde und der Requisite.

HergĂ©s Stil wirkte sich maßgeblich auf die franko-belgische Comic-Kultur aus. Weitere Vertreter der ligne claire wurden unter anderem seine Mitarbeiter Bob De Moor, E. P. Jacobs und Jacques Martin.

Sammler und abstrakter Maler

HergĂ© hatte eine starke AffinitĂ€t zur Malerei. Unter den alten Meistern schĂ€tzte er Bosch, Brueghel, Holbein und Ingres, deren ZĂŒge und reine Linien er bewunderte. Er interessierte sich auch sehr fĂŒr zeitgenössische KĂŒnstler wie Roy Lichtenstein, Andy Warhol und Joan MirĂł, von denen er seinem Kunstberater und Freund Pierre Sterckx anvertraute, dass er schockiert war. In den 1950er Jahren begann HergĂ©, Werke zu erwerben, vor allem GemĂ€lde flĂ€mischer Expressionisten. Anfang der 1960er Jahre besuchte er die Galerie Carrefour von Marcel Stal und begann durch den Kontakt mit KĂŒnstlern, Kritikern und Sammlern, die er dort traf, Werke von Lucio Fontana, Serge Poliakoff und vielen anderen zu erwerben.

1962 wagte Hergé den Schritt, zu malen. Als seinen Privatlehrer wÀhlte er Louis van Lint, einen der bedeutendsten abstrakten Maler seiner Zeit, den er sehr schÀtzte.cite-ref-13[13]

Publikationen (Sprachversionen)

Im Jahr 2009 wurden seit 1929 weltweit mehr als 230 Millionen Tim und Struppi-Alben in ĂŒber 90 Sprachen (einschließlich 43 Regionalsprachen) verkauft:cite-ref-14[14]

49 Amtssprachen:cite-ref-0-15-0[15]

Das Jahr bezeichnet das Jahr der Erstveröffentlichung.

Afrikaans (1973) - Amerikanisches Englisch (1959) - Arabisch (1972) - Armenisch (2006) - Bengalisch (1988) - Bulgarisch (2001) - Britisches Englisch (1952) - Mandarin Chinesisch (2001) - DĂ€nisch (1960) - Deutsch (1952) - Esperanto (1981) - Estnisch (2008) - Finnisch (1961) - Französisch (1930) - Griechisch (1968) - HebrĂ€isch (1987) - Indonesisch (1975) - IslĂ€ndisch (1971) - Italienisch (1961) - Japanisch (1968) - Khmer (2001) - Koreanisch (1977) - Latein (1987) - Lettisch (2006) - Litauisch (2007) - Luxemburgisch (1987) - Malaiisch (1975) - Mongolisch (2006) - NiederlĂ€ndisch (1946) - Norwegisch (1972) - Persisch (1971) - Polnisch (1994) - Portugiesisch (1936) - Brasilianisches Portugiesisch (1961) - RĂ€toromanisch (1986) - RumĂ€nisch (2005) - Russisch (1993) - Schwedisch (1960) - Serbokroatisch (1974) - Singhalesisch (1998) - Slowakisch (1994) - Slowenisch (2003) - Spanisch (1952) - Taiwanesisch (1980) - Thai (1993) - Tschechisch (1994) - TĂŒrkisch (1962) - Ungarisch (1989) - Vietnamesisch (1989).

43 Regionalsprachen:cite-ref-0-15-1[15]

Alghero Katalanisch (1995) - Berndeutsch (1989) - ElsĂ€ssisch (1992) - Antwerpisch (NiederlĂ€ndisch, 2008) - Asturisch (1988) - Baskisch (1972) - Borain (2009) - Burgundisch (2008) - Bretonisch (1979) - Bruxellois (2007) - Bruxellois (NiederlĂ€ndisch, 2004) - Kantonesisch (2004) - Katalanisch (1964) - Korsisch - Westindisches Kreol (2009) - Mauritisches Kreol (2009) - RĂ©union-Kreolisch (2008) - FĂ€röisch (1988) - FlĂ€misch (Ostende, 2007) - Frankoprovenzalisch (Bresse) (2006) - Frankoprovenzalisch (GruyĂšre, 2007) - Frankoprovenzalisch (vereinheitlicht, 2007) - Friesisch (1981) - GĂ€lisch (1993) - Galicisch (1983) - Welsch (1993) - Walisisch (1978) - Gaumisch (2001) - NiederlĂ€ndisch (Hasselts, 2009) - NiederlĂ€ndisch (Twents, 2006) - Okzitanisch (1979) - Picardisch (Tournai-Lille, 1980) - Picardisch (Vimeu) - Papiamentu (2008) - Provenzalisch (2004) - Tahitianisch (2003) - Tibetisch (1994) - Vogesisch (2008) - Wallonisch (Charleroi) - Wallonisch (LĂŒttich, 2007) - Wallonisch (Namur, 2009) - Wallonisch (Nivelles, 2005) - Wallonisch (Ottignies) (2006) - Quebecer Französisch (2009)

Hergé-Museum

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Hauptartikel

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Hergé-Museum

Das MusĂ©e HergĂ© befindet sich im Zentrum von Louvain-la-Neuve, einer Stadt sĂŒdlich von BrĂŒssel. Am 22. Mai 2007, dem hundertsten Geburtstag von HergĂ©, wurde der Grundstein fĂŒr das Museum gelegt.cite-ref-1-16-0[16] Der Architekt war Christian de Portzamparc.cite-ref-17[17] Am 2. Juni 2009 wurde das HergĂ©-Museum eröffnet. Es zeigt ausschließlich das Werk des KĂŒnstlers und ist damit das erste Museum in Europa, das einem Comiczeichner und -autoren gewidmet ist.cite-ref-18[18]

Das HergĂ©-Museum beherbergt acht stĂ€ndige Galerien, in denen Originalkunstwerke von HergĂ© ausgestellt werden, die zuvor nicht fĂŒr die Öffentlichkeit zugĂ€nglich waren, und erzĂ€hlt die Geschichte seines Lebens und seiner Karriere.cite-ref-1-16-1[16]cite-ref-19[19]

Ausstellungen

‱ 2016/2017: HergĂ©, Grand Palais, Paris. Katalog und Begleitbuch.

Dokumentarfilm

‱ HergĂ© – Mit Tim & Struppi auf Abenteuer. Regie: Hugues Nancy, Frankreich 2016, 81 Minuten. (Arte).

Literatur

‱ Pierre Assouline: HergĂ©. Paris 1996 (Biografie), ISBN 2-259-18104-X
‱ Pierre Assouline: HergĂ©: the man who created Tintin. Oxford Univ. Press, Oxford, New York, NY u. a. 2009, ISBN 978-0-19-539759-8.
‱ Bocquet (Text), Fromental (Text), Stanislas (Zeichnungen): Die Abenteuer von HergĂ©. Carlsen, Hamburg 2001, ISBN 3-551-74409-2. (Biografie als Comic)

‱ ErgĂ€nzte Neuausgabe: Carlsen, Hamburg 2007, ISBN 978-3-551-77780-5.
‱ Erweiterte Neuausgabe: Carlsen, Hamburg 2013, ISBN 978-3-551-77665-5. (Französische Originalausgabe: Les Aventures dÂŽHergĂ©. Dargaud, Paris 2011)

‱ Michael Farr: Auf den Spuren von Tim & Struppi. Carlsen, Hamburg 2005, ISBN 3-551-77110-3. (Die HintergrĂŒnde zu jedem einzelnen der 24 Abenteuer werden in Wort und Bild detailliert erlĂ€utert)
‱ BenoĂźt Peeters: HergĂ©. Fils de Tintin. Flammarion, Paris 2002, ISBN 2-08-210042-1.
‱ Pierre Sterckx (Text), AndrĂ© Soupart (Fotos): HergĂ©. Collectionneur d’art. Tournesol Conseils SA - Renaissance du Livre, Bruxelles 2006, ISBN 2-87415-668-X.
‱ Tim und Struppi, ein Blick ins Atelier. Carlsen, Hamburg 2001, ISBN 3-551-74795-4. (Begleitbuch zur Ausstellung im Wilhelm-Busch-Museum, Hannover 2001)

Weblinks

Commons

: Hergé

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Literatur von und ĂŒber HergĂ© im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ HergĂ© im Deutschen Comic Guide
‱ Biografische Seite ĂŒber HergĂ©

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Opstal, H. van (1994) Essay RG. Het fenomeen HergĂ©, S. 8+10+132-133+195
cite-note-22. ↑ Goddin, Philippe (2008) HergĂ©. Levenslijnen, S. 25
cite-note-peeters-33. ↑ Benoit Peeters: HergĂ©. Fils de Tintin. Paris 2002.
cite-note-sadoul-44. ↑ Numa Sadoul: Tintin et moi. editions Casterman, 1975, S. 60.
cite-note-55. ↑ Martin Conway: Collaboration in Belgium. LĂ©on Degrelle and the Rexist Movement 1940–44. London 1993, S. 8.
cite-note-assouline-66. ↑ Pierre Assouline: HergĂ©. Biographie. Paris 1996.
cite-note-farr-77. ↑ Michael Farr: Auf den Spuren von Tim & Struppi. Carlsen, Hamburg 2005, ISBN 3-551-77110-3.
cite-note-88. ↑ Jo, Jette und Jocko. (Memento vom 28. November 2011 im Internet Archive)
cite-note-99. ↑ HergĂ© und die Schweiz: Tim & Struppi in der Schweiz, in blick.ch, 6. November 2028, aufgerufen am 3. MĂ€rz 2023
cite-note-1010. ↑ HergĂ©s Tod (Memento vom 4. MĂ€rz 2016 im Internet Archive)
cite-note-1111. ↑ knerger.de: Das Grab von HergĂ©
cite-note-1212. ↑ Tim und Struppi in Tibet. Klare politische Linie. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 22. Mai 2006.
cite-note-1313. ↑ P. Sterckx, A. Soupart: HergĂ© collectionneur d'art. La Renaissance du Livre-. Bruxelles 2006, ISBN 2-87415-668-X (französisch).
cite-note-1414. ↑ LÂŽessentiel sur HergĂ© et Tintin. In: LÂŽessentiel sur HergĂ© et Tintin. Abgerufen am 7. November 2021 (französisch).
cite-note-0-1515. ↑ Tintin around the World - Languages. Abgerufen am 8. Oktober 2021 (englisch).
cite-note-1-1616. ↑ The HergĂ© museum Totally Tintin Celebrating one man and his dog. The Economist, abgerufen am 12. November 2021 (englisch).
cite-note-1717. ↑ Antoine Dreyfus: Nick Rodwell : Tintin en hĂ©ritage. In: Capital. Nr. 394. Prisma Media, Gennevilliers Juli 2024, S. 22 f.
cite-note-1818. ↑ Frankfurter Rundschau, 2. Juni 2009.
cite-note-1919. ↑ Leo Cendrowicz: Two New Museums for Tintin and Magritte. Time, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 11. Juni 2009; abgerufen am 12. November 2021 (englisch).